Satzung
Satzung der Landesgruppe Württemberg-Hohenlohe e. V.
Diese neue Satzung wurde von den Mitgliedern bei der Hauptversammlung am 20.02.2016
so beschlossen. Der Eintrag beim zuständigen Amtsgericht in Stuttgart erfolgte am 08.07.2016.
Somit hat die neue Satzung seit diesem Datum ihre Rechtsgültigkeit.
Satzung des Verbandes für
Kleine Münsterländer, Landesgruppe Württemberg-Hohenlohe e.V.
§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
I. Der Verein führt den Namen: “Verband für Kleine Münsterländer, Landesgruppe
Württemberg-Hohenlohe e.V.“ (nachfolgend „Landesgruppe“ genannt).
Seine Mitglieder sind Mitglieder im Verband für Kleine Münsterländer, Landesgruppe
Württemberg-Hohenlohe e.V. und im Verband für Kleine Münsterländer e.V. (nachfolgend
„Verband“ genannt).
II. Die Landesgruppe nimmt die Interessen des Verbandes im Gebiet des Bundeslandes Baden-
Württemberg, Regierungsbezirke Stuttgart und Tübingen westlich der Linie Friedrichshafen,
Ehingen, Blaubeuren, Heidenheim, Fremdingen sowie in den Kreisen Calw,
Enzkreis/Pforzheim, Tuttlingen und Neckar-Odenwald-Kreis wahr.
III. Die Landesgruppe hat ihren Sitz in Stuttgart.
IV. Die Landesgruppe ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer VR 6865 eingetragen.
V. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Zweck, Aufgaben und Ziele
I. Die Landesgruppe ist ein Hundezuchtverein. Sie vereinigt Züchter und Freunde des Kleinen
Münsterländer, nachstehend KlM genannt, mit dem Ziel, den KlM mit einem für den
Jagdgebrauch formvollendeten Körper zu züchten, sein ursprüngliches Wesen zu erhalten,
seine jagdlichen Eigenschaften zu pflegen, um damit der waidgerechten Jagd und dem
Tierschutz gegenüber allen Wildarten zu dienen.
II. Die Landesgruppe anerkennt die uneingeschränkte Gültigkeit der Satzung und der
Zuchtordnung, die auf der Grundlage der VDH- Rahmenzuchtordnung erstellt wurde und aller
Ordnungen des Verbandes für Kleine Münsterländer e.V. (veröffentlicht unter (www.kleine-
muensterlaender.org) für sich und seine Mitglieder und unterwirft sich deren Bestimmungen.
Das Zuchtbuch wird vom Verband geführt.
Der Zwingerschutz wird vom Verband gewährleistet.
Über die Mitgliedschaft im Verband für Kleine Münsterländer e.V. ist die Landesgruppe
Mitglied des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) und damit auch der
Federation Cynologique Internationale (F.C.I.).
III. Die Landesgruppe ist Mitglied im Deutschen Jagdgebrauchshundverband e. V. (JGHV) und
anerkennt für sich und seine Mitglieder die Satzung, die Disziplinar- und
Verbandsgerichtsordnung des JGHV (veröffentlicht unter www.jghv.de) an und unterwirft
sich deren Bestimmungen. In Fragen der Zucht, haben das Disziplinarrecht des VDH und
des Verbandes Vorrang vor dem des JGHV.
IV. Soweit Angelegenheiten eine verbandseinheitliche Regelung erfordern oder Interessen
mehrerer Landesgruppen berühren und von besonderer Bedeutung sind, können die Organe
des Verbandes mit bindender Wirkung für die Landesgruppe Entscheidungen treffen. Die
Entscheidungen der Organe des Verbandes, mit Ausnahme der Entscheidungen der
Hauptversammlung, sind vom Landesgruppenvorstand der nächsten Landesgruppen-
Mitgliederversammlung vorzulegen.
V. Der Vorstand der Landesgruppe hat den Vorstand des Verbandes über Änderungen der
Besetzung der Vorstandsämter zu unterrichten und ihm Einblick in die Kassenführung zu
gewähren.
VI. Das Handeln der Organe der Landesgruppe und die Führung der laufenden Geschäfte dürfen
nicht im Widerspruch zur Satzung des Verbandes und zu den Beschlüssen seiner Organe,
sowie zu den Interessen des Verbandes und seiner Mitglieder stehen.
VII. Die Landesgruppe verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Ziele im Sinne des
Abschnitts ,,Steuerbegünstige Zwecke“ der Abgabenordnung, §§51, 59, 60, 60a und 61
AO(Abgabenordnung) 2013.
Die Landesgruppe ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.
Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb ist von seiner Tätigkeit ausdrücklich ausgeschlossen.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Landesgruppe. Es darf keine Person
durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig
hohe Vergütungen begünstigt werden.
VIII. Die Verwirklichung der Aufgaben und Ziele erfolgt unter anderem durch:
a) Erlass der Landesgruppensatzung
b) Die Durchführung von nationalen und internationalen Zucht- und Gebrauchsprüfungen,
sowie nationalen und internationalen Bundeszuchtschauen, sowie Deckrüdenschauen zur
Überprüfung des Leistungs- und Rassestandards.
§ 3 Mitgliedschaft
I. Mitglied der Landesgruppe kann jede natürliche Person auf Antrag werden. Sie soll Jäger oder
Falkner sein.
II. Personen, die kommerzielle Hundezucht betreiben und Personen oder Mitglieder, die Kleine
Münsterländer züchten, die nicht im Zuchtbuch für Kleine Münsterländer e.V. eingetragen
werden, sowie deren Ehegatten und Angehörige und Personen, die mit dem
Hundehändler/Züchter in häuslicher Gemeinschaft leben, dürfen nicht Mitglied im Verband
für Kleine Münsterländer e.V. sein bzw. werden auf Antrag des Vorstandes der
Landesgruppen oder des Bundesvorstandes ausgeschlossen.
Das gleiche gilt für den Einsatz von im Zuchtbuch des KlM-Verbandes e.V. eingetragenen
Rüden bzw. Deckrüden, die für die Zucht außerhalb des Verbandes eingesetzt werden. In
Ausnahmefällen kann eine Einzelfallentscheidung durch die Zuchtkommission getroffen
werden.
Als ordentlicher Züchter und Halter gilt, wer lediglich aus Gründen der Liebhaberei (Hobby)
die Zucht und/oder die Ausbildung nach kynologischen Grundsätzen betreibt und fördert.
Dem steht eine etwaige tierschutzrechtliche Verpflichtung zur Beantragung einer
Genehmigung oder eine behördliche Einstufung der Zucht als gewerblich grundsätzlich
nicht entgegen.
Züchter wie Halter, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, gelten als dem kommerziellen
Hundehandel zugehörig.
Kommerzieller Hundehandel liegt ebenfalls vor, wenn Hunde zum Zwecke der
Weiterveräußerung erworben werden.
III. Die Mitgliedschaft wird als Doppelmitgliedschaft sowohl für die Landesgruppe als auch für
den Verband begründet.
IV. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand der Landesgruppe im
Auftrage und mit Wirkung für den Verband. Erst mit Zahlung der Aufnahmegebühr und des
ersten Jahresbeitrags erlangt das neue Mitglied die Mitgliedschaftsrechte. Die Namen der
neuen Mitglieder, auch bei Zweit- und weiteren Mitgliedschaften, sind im Mitteilungsheft
bekannt zu geben.
V. Im Falle der Ablehnung einer Aufnahme durch den Vorstand der Landesgruppe, kann der
Antragsteller Einspruch beim Präsidenten des Verbandes für Kleine Münsterländer e.V. oder
der Geschäftsstelle des Verbandes einlegen. Ebenso kann jedes Verbandsmitglied binnen 4
Wochen nach Veröffentlichung der neuen Mitglieder gegen die erfolgte Aufnahme Einspruch
einlegen. Der Einspruch ist in beiden Fällen an den 1. Vorsitzenden der Landesgruppe zu
richten. Über den Einspruch entscheidet der Erweiterte Vorstand des Verbandes
abschließend.
VI. Mit der Beitrittserklärung unterwirft sich der Antragsteller den Bestimmungen der
Satzungen des Verbandes und der Landesgruppe, sowie den Beschlüssen ihrer
satzungsmäßigen Organe.
VII. Jedes Mitglied hat gleiche Rechte und Pflichten. Die Zugehörigkeit zu der Landesgruppe
oder ein Wechsel zu einer anderen ist ohne Rücksicht auf territoriale Zuständigkeit jedem
Mitglied freigestellt, ohne dass dieses Mitglied bei einer anderen Landesgruppe schlechter
gestellt werden darf. Ein Mitglied kann mehreren Landesgruppen angehören.
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Bei einer Mitgliedschaft in mehreren Landesgruppen ist die Landesgruppe federführend, in
der das Mitglied seine Erst-Mitgliedschaft erworben hat. Ein Wechsel der Federführung ist
in Ausnahmefällen möglich, aber die betroffenen Landesgruppen müssen sich einig sein und
dem Wechsel zustimmen.
Weitere Mitgliedschaften in anderen Landesgruppen gelten nur als solidarische oder
fördernde Mitgliedschaften.
VIII. Die Mitglieder unterliegen der Beitragspflicht gegenüber der Landesgruppe.
Die Landesgruppe setzt die Höhe des Beitrages, der spätestens bis zum 31.März eines jeden
Geschäftsjahren zu zahlen ist, im Voraus für das kommende Geschäftsjahr fest.
IX. Alle Mitglieder, die das 75. Lebensjahr erreicht haben und 40 Jahre Mitglied des Verbandes
oder der Landesgruppe sind, sind von Beiträgen befreit.
§ 4 Ehrenmitgliedschaft
Die Mitgliederversammlung kann Mitglieder der Landesgruppe, die sich um die
Landesgruppe oder den Verband besondere Verdienste erworben haben, zu Ehrenmitgliedern
und frühere langjährige verdiente Vorsitzende zu Ehrenvorsitzenden ernennen. Der/ die
Ehrenvorsitzende hat dann Sitz, aber keine Stimme im Vorstand. Wird die
Ehrenmitgliedschaft/ der Ehrenvorsitz mit einer Beitragsbefreiung verbunden, hat die
Landesgruppe dessen ungeachtet auch für dieses Mitglied den Umlagebetrag an den Verband
abzuführen.
§ 5 Ende der Mitgliedschaft
I. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
II. Der Austritt ist dem Vorstand der Landesgruppe spätestens einen Monat vor Schluss des
Geschäftsjahres schriftlich zu erklären und wird zum Ende des laufenden Geschäftsjahres
wirksam.
III. Jedes Mitglied ist auszuschließen:
a) bei Fälschung von Ahnentafeln
b) bei Täuschungshandlungen, insbesondere die Zucht betreffend
c) bei wissentlich falscher Aussage im Rahmen der Ehrengerichtsbarkeit
IV. Jedes Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn
a) es rechtskräftig wegen eines Verbrechens verurteilt ist,
b) es schuldhaft die Verbands- oder Landesgruppeninteressen schädigt,
c) es schuldhaft gegen die Ordnungen des Verbandes und der Landesgruppen verstößt,
d) es seinen geldlichen Verpflichtungen gegenüber der Landesgruppe nicht nachkommt,
e) es seinen geldlichen Verpflichtungen gegenüber dem Bundesverband nicht nachkommt.
V. Mitglieder, die mit ihren Beitragszahlungen länger als ein halbes Jahr in Verzug sind, können
ohne Benachrichtigung ausgeschlossen werden.
VI. Der Ausschluss gemäß III und IV a), b) und c) erfolgt durch Beschluss des Ehrenrates des
Verbandes.
Der Ausschluss gemäß IV. d) erfolgt durch Entscheidung des Landesgruppenvorstandes.
Der Ausschluss gemäß IV. e) erfolgt durch Entscheidung des Bundesvorstandes.
Bevor ein Mitglied gemäß IV. e) durch eine Entscheidung des Bundesvorstandes
ausgeschlossen wird, soll der Vorstand der Landesgruppe informiert und gehört werden.
VII. Austritt und Ausschluss gelten für die Mitgliedschaft im Verband und in der Landesgruppe.
VIII. Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle Rechte, insbesondere am Verbands- und
Landesgruppenvermögen und auf Zwingerschutz.
§ 6 Verfahren gegen Einzelpersonen
I. Gegen Mitglieder der Landesgruppe kann ein Verfahren vor dem Ehrenrat des Verbandes auf
Antrag des Vorstandes des Verbandes oder des Landesgruppenvorstandes oder durch
Beschluss der Hauptversammlung des Verbandes oder der Mitgliederversammlung der
Landesgruppe beantragt werden, wenn sie:
1. die Verbands- oder Landesgruppeninteressen grob verletzt haben,
2. gegen die Bestimmungen der Satzung oder Zuchtordnung grob verstoßen haben,
3. gegen die waidmännische Ausübung der Jagd grob verstoßen haben und deshalb
rechtskräftig verurteilt worden sind,
4. sich unehrenhaften Verhaltens schuldig macht.
II. Der Antrag ist binnen drei Monaten nach Kenntnis von Täter oder Tat bzw. nach Rechtskraft
des Urteils an den Vorstand des Verbandes zu stellen. Zur Fristwahrung eines Antrages der
Hauptversammlung bzw. der Mitgliederversammlung genügt die Antragstellung an den
jeweiligen Vorstand.
III. Der Ehrenrat kann erkennen auf:
a) Verweis;
b) Aberkennung von Ehrungen und Auszeichnungen, Geldbußen bis 5.000,- € zugunsten des
Verbandes,
c) Ausschluss als Führer oder Richter an sämtlichen Prüfungsveranstaltungen des Verbandes
oder einer Landesgruppe, entweder befristet oder für immer,
d) Ausschluss als Züchter des Verbandes, befristet oder für immer,
e) Aberkennung des KlM-Zuchtrichterpatentes, befristet oder für immer,
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f) Ausschluss
IV. Das Verfahren richtet sich nach der Ehrenordnung (§ 28 der Satzung des Verbandes).
§ 7 Organe
Die Organe der Landesgruppe sind
1. Mitgliederversammlung
2. Vorstand
3. Erweiterter Vorstand (nur bei Bedarf)
§ 8 Bindungswirkung
Die Beschlüsse der Hauptversammlung des Verbandes, des Bundesvorstandes, des
Erweiterten Bundesvorstandes, der Mitgliederversammlung der Landesgruppe und des
Landesgruppenvorstandes sind für alle Mitglieder der Landesgruppe bindend.
Jeder Beschluss ist so lange wirksam, bis der Widerspruch zu den Regelungen der
Satzungen oder einer Ordnung durch einen Beschluss des entsprechenden Organs, des
Ehrenrates oder eines staatlichen Gerichtes, festgestellt worden ist.
Die Durchführung der Beschlüsse in der Landesgruppe, obliegt dem zuständigen
Landesgruppenvorstand.
§ 9 Mitgliederversammlung
I. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der Landesgruppe.
II. Zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung und den Abstimmungen ist jedes Mitglied
berechtigt, wenn es seine Beitragspflicht im vergangenen Geschäftsjahr erfüllt hat. Das
Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
III. Die ordentliche Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal im Jahr zusammen.
IV. Auf Beschluss des Vorstandes, der der 2/3-Mehrheit bedarf, findet eine außerordentliche
Mitgliederversammlung statt. Wenn mindestens 10 % der Mitglieder schriftlich eine
außerordentliche Mitgliederversammlung begehren, hat diese innerhalb von 4 Monaten
stattzufinden. Die Frist beginnt mit dem Eingang des Begehrens beim 1. Vorsitzenden. Das
Begehren muss eine eingehende schriftliche Begründung und die Anträge enthalten.
V. Die Mitgliederversammlung wird durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Tag, Ort und Zeit
sind mindestens vier Wochen vor der Versammlung unter Bekanntgabe der Tagesordnung im
Mitteilungsblatt Kleine Münsterländer zu veröffentlichen oder den Mitgliedern durch den
Vorstand schriftlich mitzuteilen.
VI. Anträge an die Mitgliederversammlung können von allen Mitgliedern und Organen der
Landesgruppen gestellt werden. Die Anträge müssen spätestens 1 Monat vor dem Termin
der Mitgliederversammlung beim 1. Vorsitzenden schriftlich eingehen. Später eingehende
Anträge werden auf der Mitgliederversammlung nur dann behandelt, wenn sie in
unmittelbarem Sachzusammenhang mit bereits veröffentlichten Anträgen stehen. Über die
Behandlung anderer verspätet eingegangener Anträge, die nicht die Satzung betreffen
dürfen, entscheidet die Mitgliederversammlung mit 3/4-Mehrheit.
VII. Die Fristen zu IV. und V. können für die Einberufung einer außerordentlichen
Mitgliederversammlung vom Vorstand mit 2/3 Mehrheit geändert werden. Die Frist für die
Anträge beträgt mindestens 14 Tage.
VIII. Mitglieder des Vorstandes des Verbandes haben das Recht, an allen
Mitgliederversammlungen der Landesgruppe teilzunehmen. Sie haben jedoch kein
Stimmrecht.
IX. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom 1. Vorsitzenden
und dem Schriftführer zu unterschreiben und 3 Wochen nach der Mitgliederversammlung
dem Präsidenten und dem Geschäftsführer des Verbandes zur Kenntnis zu geben ist.
§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung
1. Wahl des Vorstandes
2. Bildung eines Erweiterten Vorstandes
3. Wahl des Erweiterten Vorstandes
4. Wahl der Kassenprüfer
5. Wahl der Delegierten einschließlich der Ersatzdelegierten zur Hauptversammlung
des Verbandes.
6. Wahl des stellvertretenden Zuchtwartes
7. Entlastung des Vorstandes
8. Festsetzung des Beitrags und der Aufnahmegebühren
9. Abstimmung über die Anträge an die Hauptversammlung.
10. Erlass und Änderung der Landesgruppensatzung
11. Genehmigung des jährlichen Haushaltsplanes
12. Vorzeitige Abberufung von Vorstandsmitgliedern
Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Mehrheit Mitglieder des Vorstandes und des
Erweiterten Vorstandes abberufen, wenn ihre Amtsführung und sonstiges Verhalten der
Landesgruppe oder des Verbandes gegenüber schädigend sind.
§ 11 Vorstand
I. Der Vorstand besteht aus dem:
1.Vorsitzenden und dem
2. Vorsitzenden,
Schriftführer,
Schatzmeister,
Zuchtwart und
Obmann für das Prüfungswesen
II. Die Vorstandsmitglieder, und zwar der 1. Vorsitzende, der Schriftführer und der Zuchtwart
werden auf die Dauer von vier Jahren gewählt, die übrigen Mitglieder des Vorstandes auf
drei Jahre.
III. Der Vorstand erledigt aufgrund der Satzung nach freiem Ermessen alle Angelegenheiten der
Landesgruppe außer derjenigen, die anderen Organen ausdrücklich vorbehalten sind.
IV. Der 1. und der 2. Vorsitzende bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Sie sind
einzelvertretungsberechtigt.
V. Eine Person kann gleichzeitig mehrere Vorstandsämter wahrnehmen, doch muss der
Vorstand aus mindesten 3 Personen bestehen.
§ 12 1. Vorsitzender
I. Der 1. Vorsitzende führt den Vorsitz im Vorstand, im Erweiterten Vorstand und in der
Mitgliederversammlung.
II. Er beruft die Sitzungen ein und unterschreibt die Niederschriften der Sitzungen.
III. Er regelt die Angelegenheiten der Landesgruppe, die ihm übertragen sind, sorgt für die
Durchführung der Beschlüsse der Organe der Landesgruppe und des Verbandes und er hat
darüber zu wachen, dass alle Angelegenheiten der Landesgruppe ordnungsgemäß erledigt
werden.
IV. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der 1. Vorsitzende die Landesgruppe gerichtlich und
außergerichtlich vertritt.
V. Er überwacht die finanziellen Verpflichtungen der Landesgruppe.
§ 13 2. Vorsitzender
Der 2. Vorsitzende unterstützt den 1.Vorsitzenden in allen seinen Führungsaufgaben und
vertritt ihn im Verhinderungsfall.
§ 14 Schriftführer
I. Der Schriftführer fertigt die Niederschriften über die Mitgliederversammlung, die Sitzungen
des Vorstandes und des Erweiterten Vorstandes und unterschreibt mit.
II. Gegebenenfalls kann das den Vorsitz führende Vorstandsmitglied einen Sitzungsschriftführer einsetzen.
III. Der Schriftführer führt den Schriftwechsel und das Mitgliederverzeichnis der Landesgruppe.
§ 15 Schatzmeister
I. Der Schatzmeister verwaltet das Vermögen, begleicht die geldlichen Verpflichtungen und
erstellt die Jahresabrechnung der Landesgruppe. Er zieht die Beiträge ein.
II. Er erstellt den Haushaltsplan für das kommende Geschäftsjahr. Dieser ist von der
Mitgliederversammlung zu genehmigen.
§ 16 Zuchtwart
I. Der Zuchtwart betreut das Zuchtgeschehen der Landesgruppe in enger Zusammenarbeit mit
dem Verbandszuchtwart.
II. Er genehmigt die Paarungen und hat dafür Sorge zu tragen, dass das Zuchtbuchamt des
Verbandes alle für die Eintragung notwendigen Unterlagen und Informationen erhält.
III. Die Zuchtwarteordnung des Verbandes regelt die Ausbildung, Tätigkeit und Fortbildung des
Zuchtwartes der Landesgruppe.
IV. Ein stellvertretender Zuchtwart, der den Zuchtwart unterstützt und im Verhinderungsfall
vertritt, wird von der Mitgliederversammlung gewählt.
§ 17 Obmann für das Prüfungswesen
Der Obmann für das Prüfungswesen betreut das Prüfungs- und Verbandsrichterwesen in der
Landesgruppe.
§ 18 Pressearbeit
Die Pressearbeit der Landesgruppe obliegt dem 1. Vorsitzenden, oder einer von ihm
bestellten Person.
§ 19 Kassenprüfer
Die zwei Kassenprüfer werden im jährlichen Wechsel für zwei Jahre gewählt, so dass in
jedem Jahr einer ausscheidet. Die Kassenprüfer haben jährlich die Kasse der Landesgruppe
zu prüfen und der Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.
§ 20 Erweiterter Vorstand
Der Erweiterte Vorstand wird nach den Erfordernissen der Landesgruppe bei Bedarf
gebildet.
Er setzt sich zusammen aus dem Vorstand und den Mitgliedern, die von der
Mitgliederversammlung mit besonderen Aufgaben betraut worden sind. Die Mitglieder, die
mit besonderen Aufgaben betraut worden sind, werden von der Mitgliederversammlung für
einen bestimmten Zeitraum, maximal drei Jahre gewählt.
§ 21 Delegierte
I. Für die Vertretung der Landesgruppe in der Hauptversammlung des Verbandes ist in der
Mitgliederversammlung je angefangene 100 Mitglieder ein Delegierter zu wählen.
II. Geborener Delegierter ist der 1. Vorsitzende.
III. Die Mitgliederversammlung kann die ihr zustehenden Stimmen in der Hauptversammlung
des Verbandes ausschließlich auf den 1. Vorsitzenden oder einen gewählten Delegierten
übertragen oder mehrere Delegierte mit einfachem oder mehrfachem Stimmrecht
bestimmen.
IV. Die Delegierten sollten erfahrene Jäger und Jagdgebrauchshundleute sein, eine mehrjährige
Mitgliedschaft im Verband aufweisen und möglichst auch über Erfahrung in der
Verbandsarbeit verfügen. Die Landesgruppe gewährleistet, dass die Delegierten über die in
der Hauptversammlung anstehende Problematik ausreichend informiert sind.
V. Die Delegierten sind in ihrer Entscheidung frei, soweit sie nicht an Beschlüsse der
Landesgruppe gebunden sind.
§ 22 Beschlussfassung
I. Die Organe der Landesgruppe sind bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die
Anzahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Der Schriftführer
stellt die Zahl der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder vor Eintritt in die
Tagesordnung fest.
II. Die stimmberechtigten Mitglieder der Mitgliederversammlung haben je eine Stimme.
III. Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei der Berechnung der
Stimmenmehrheit zählen nur die JA- und NEIN- Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist ein
Antrag abgelehnt.
Die Delegierten der Landesgruppe dürfen bei Beschlüssen über Anträge an die
Hauptversammlung zur Änderung der Satzung des Verbandes nur dann zustimmen, wenn die
Mitgliederversammlung der Landesgruppe den Anträgen mit einer Mehrheit von ¾ der
Stimmen zuvor zugestimmt hat.
IV. Beschlüsse über Änderungen der Landesgruppensatzung, sowie zur Auflösung der
Landesgruppe bedürfen einer Mehrheit von ¾ der Stimmen. Über jeden Antrag ist offen
durch Handzeichen abzustimmen.
V. Gewählt wird, wenn niemand widerspricht, durch Handzeichen, sonst durch Stimmzettel.
Gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhält.
Der 1. Vorsitzende ist gewählt, wenn er die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen
erhält. Erreicht ein Kandidat die absolute Mehrheit nicht, so findet eine Stichwahl zwischen
den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen statt.
Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die meisten Stimmen erhält. Bei Stimmengleichheit
entscheidet das Los, welches der Vorsitzende der Versammlung zieht.
§ 23 Suchen und Schauen
Die Verbandsprüfungen und Zuchtschauen werden von der Landesgruppe vorbereitet und in
eigener Zuständigkeit durchgeführt. Die Ergebnisse derartiger Veranstaltungen sind dem
Pressewart des Verbandes innerhalb von vier Wochen mitzuteilen.
§ 24 Streitigkeiten
Bei korporativen Streitigkeiten zwischen der Landesgruppe und ihren Organen bzw.
zwischen dem Verband und der Landesgruppe bzw. ihren Organen ist das beim JGHV
eingerichtete Schiedsgericht zuständig. Die Schiedsgerichtsordnung und die
Verbandsgerichtsordnung des JGHV werden insoweit für verbindlich erklärt.
§ 25 Auflösung
Sinkt die Mitgliederzahl unter sieben, ist die Landesgruppe aufzulösen. Die
Mitgliederversammlung kann die Auflösung auch aus anderen Gründen beschließen. Sie
bestimmt gleichzeitig einen Liquidator und beschließt über die Verwendung des Vermögens
der Landesgruppe.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen
des Vereins an den Verband für Kleine Münsterländer e.V., der es unmittelbar und
ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des
Finanzamtes ausgeführt werden.
§ 26 Inkrafttreten
Die Satzung tritt mit dem Tage der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.